Wie
alles begann:

Aufmerksam
geworden sind wir auf diese besondere Art eines nachbarschaftlich-kulinarischen
Festes durch das Festival La Louche d´Or, die Goldene Suppenkelle,
in der französischen Stadt Lille. Dort feiern die Anwohner bereits
seit 2001 gemeinsam ein Suppenfestival. Die Nachbarn kochen Suppe und
treffen sich anschließend auf der Straße zum Essen und Feiern.
In Lille
organisiert der Verein Attacafa das Suppenfestival. Als die Organisatoren
hörten, dass nun auch in Berlin-Kreuzberg eine fête de
la soupe veranstaltet wird, war die Freude groß. Spontan
entschlossen sich die Organisatoren, uns in Berlin zu besuchen und uns
beim Vorkochen in die Töpfe zu schauen.
Aus
dem Grußwort des Vereins Attacafa zur fête de la
soupe in Berlin 2004:
„Als wir im Herbst 2000 erstmals die Idee hatten, in
Lille ein Internationales Suppenfestival ins Leben zu rufen, hätten
wir uns niemals träumen lassen, dass vier Jahre später unser
Konzept auch andere auf den Geschmack bringen könnte - weit entfernt
von unserem Viertel in Lille - und dass unser Festival auf diese Weise
im wahrsten Sinne des Wortes international werden könnte!
Dieses Festival ist ein ungewöhnliches, menschliches Abenteuer.
Es beweist, dass alle Bürger dieser Welt kulturelle Vielfalt feiern
können. Am Anfang reicht eine Idee, auch wenn diese ganz einfach
scheint.
Für uns, die Mitarbeiter und Freunde des Vereins Attacafa, die
wir die „Erfinder“ dieses Festivals sind, ist es ein wahrhaftes
Vergnügen zu beobachten, dass unser ethischer Anspruch in vielen
Ländern Europas auf ein Echo stößt. Zu unserem größten
Vergnügen ist jetzt Berlin an der Reihe.“
Die fête de la soupe verbreitet sich wie ein Lauffeuer
rund um den Globus. In Lille, Barcelona, Bologna, Krakau, Erfurt, Berlin
und selbst in Nicaragua wird schon geköchelt und gefeiert –
mit weiteren „Kochstellen“ ist zu rechnen.
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