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NEUIGKEITEN (April 2007)

Die Kochlust scheint ungebrochen und die schönen Erinnerungen an die fête de la soupe 2004 & 2005 sind präsenter als je zuvor. Dass lässt sich aus den vielen Anfragen nach einem diesjährigen Suppenfestival erkennen.

Doch leider brauchen wir noch etwas Zeit. Die Organisation und unsere finanziellen Mittel müssen überdacht und neu konzeptioniert werden. Ein Suppenfestival im Wrangelkiez wird es also auch 2007 noch nicht geben können.

Aber wir hoffen, dass uns alle ehemaligen Beteiligten die Treue halten und für das kommende Jahr die Daumen drücken!

Über neue Entwicklungen an der Suppen-Front werden wir in unregelmäßigen Abständen auf dieser Seite informieren.

Einen ganz tollen Berliner Sommer wünschen

das Team der Schlesischen27 und des Wrangelnetzes



Die fête de la soupe 2005
Riesenerfolg am 2. und 3. September

Auch das Wetter gab noch mal sein Bestes, als ca. 25 000 Gäste das Fest mit der 200 Meter langen Tafel im Kreuzberger Wrangelkiez besuchten. Im Zentrum der Feier standen das gemeinsame Kochen und Teilen der Suppen als Symbol für Gastfreundschaft, Nachbarschaft und Lebensfreude. Fast 80 Köche beteiligten sich mit 1.000 Litern Suppe am Wettbewerb, Sponsoren spendierten fast
2.000 Liter, alle Suppen wurden kostenlos an die Besucher verteilt.

Mehr als 200 ehrenamtliche Helfer unterstützten die Organisatoren vor und während des Festes, die Künstler traten ohne Gage auf. Wie im vergangenen Jahr begeisterte auf den Bühnen besonders die musikalische Vielfalt, in diesem Jahr kamen noch einige spezielle Programmpunkte dazu. Unter dem Motto „Wie klingt und tanzt der Kiez?“ haben beispielsweise die Musiker Jorgos Psirakis und Alfred Mehnert von Populare e.V. ihr Programm zusammengestellt. Die Akteure fanden sie im Kiez und in der Nachbarschaft. Von etwas weiter weg, aus Frankreich und der Türkei, kamen die Teilnehmer eines trinationalen Jugendaustausches in der „Schlesischen 27“. Zusammen mit Berliner Jugendlichen haben sie die Streetshow Abrakadabra einstudiert. Das Bühnenbild, die Kostüme, der Song „Abrakadabra“ – alles selbstgemacht.

Und auch die Köche sollten erstmals eine besondere Plattform erhalten: Im Soup TV, der sogenannten Schaukochstelle, gaben Hobby- und Profiköche ihr Bestes, die Kommentare kamen von ausgewählten Moderatoren. Ein neues Format, entstanden in Zusammenarbeit mit urban dialogues, das beim Publikum und auch bei den Mitwirkenden sehr gut ankam. Die Idee hat auch die eigentlichen Erfinder des Suppenfestes so begeistert, dass sie 2006 in Lille die französische Variante des Soup TV präsentieren wollen.

Auch die vielen begeisterten Rückmeldungen unserer Besucher bestätigen uns, dass es 2006 wieder eine fête de la soupe in Berlin geben muss. Die ersten Anmeldungen liegen bereits vor...

Die fête de la soupe 2005 wurde organisiert vom Wrangelnetz in Trägerschaft des Internationalen JugendKunst- und Kulturzentrums Schlesische 27 mit Unterstützung der AWO Friedrichshain e.V., der City Stiftung Berlin und vielen weiteren wichtigen Partnern.
Mitveranstalter ist die Abteilung Jugendförderung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg.

 
Wrangelnetz ist ein Projekt in Trägerschaft
des Internationalen JugendKunst- und Kulturzentrums Schlesische 27 und wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programmes Soziale Stadt.



wrangelnetz 2005