Die
fête de la soupe 2005
Riesenerfolg am 2. und 3. September
Auch das Wetter gab noch mal sein Bestes, als ca. 25 000 Gäste
das Fest mit der 200 Meter langen Tafel im Kreuzberger Wrangelkiez
besuchten. Im Zentrum der Feier standen das gemeinsame Kochen
und Teilen der Suppen als Symbol für Gastfreundschaft,
Nachbarschaft und Lebensfreude. Fast 80 Köche beteiligten
sich mit 1.000 Litern Suppe am Wettbewerb, Sponsoren spendierten
fast
2.000 Liter, alle Suppen wurden kostenlos an die Besucher verteilt.
Mehr als 200 ehrenamtliche Helfer unterstützten die Organisatoren
vor und während des Festes, die Künstler traten ohne
Gage auf. Wie im vergangenen Jahr begeisterte auf den Bühnen
besonders die musikalische Vielfalt, in diesem Jahr kamen noch
einige spezielle Programmpunkte dazu. Unter dem Motto „Wie
klingt und tanzt der Kiez?“ haben beispielsweise die Musiker
Jorgos Psirakis und Alfred Mehnert von Populare
e.V. ihr Programm zusammengestellt. Die Akteure fanden sie
im Kiez und in der Nachbarschaft. Von etwas weiter weg, aus
Frankreich und der Türkei, kamen die Teilnehmer eines trinationalen
Jugendaustausches in der „Schlesischen
27“. Zusammen mit Berliner Jugendlichen haben sie
die Streetshow Abrakadabra einstudiert. Das Bühnenbild,
die Kostüme, der Song „Abrakadabra“ –
alles selbstgemacht.
Und auch die Köche sollten erstmals eine besondere Plattform
erhalten: Im Soup TV, der sogenannten Schaukochstelle, gaben
Hobby- und Profiköche ihr Bestes, die Kommentare kamen
von ausgewählten Moderatoren. Ein neues Format, entstanden
in Zusammenarbeit mit urban
dialogues, das beim Publikum und auch bei den Mitwirkenden
sehr gut ankam. Die Idee hat auch die eigentlichen Erfinder
des Suppenfestes so begeistert, dass sie 2006 in Lille die französische
Variante des Soup TV präsentieren wollen.
Auch
die vielen begeisterten Rückmeldungen unserer Besucher
bestätigen uns, dass es 2006 wieder eine fête
de la soupe in Berlin geben muss. Die ersten Anmeldungen
liegen bereits vor...
Die
fête de la soupe 2005 wurde organisiert vom
Wrangelnetz in Trägerschaft
des Internationalen JugendKunst- und Kulturzentrums Schlesische
27 mit Unterstützung der AWO
Friedrichshain e.V., der City
Stiftung Berlin und vielen weiteren wichtigen Partnern.
Mitveranstalter ist die Abteilung Jugendförderung des Bezirksamtes
Friedrichshain-Kreuzberg.
|